Der schwule Szene-Guide für Deutschland, Österreich und die Schweiz

Gaycallboy-Report: Gay-Callboys im Internet - Schwules Cruising auf Bestellung

gaycallboy

Gay-szene.net recherchiert die schwule Callboyszene

gay-szene.net wollte es genau wissen und hat zusammen mit der Gay Community homo.net in einer großen Umfrage Callboys und deren Freier ausführlich zu Gewohnheiten, Lebenslauf, Preisen und sexuellen Praktiken bei der Ausübung des Callboygewerbes befragt. Die Beteiligung an der Umfrage war sehr groß: Über 60 brauchbare Callboyfragebögen und mehr als 200 Kundenfragebögen konnten wir auswerten. Dadurch gewannen wir spannende, aussagekräftige Ergebnisse.

Die gay-szene.net Redaktion hat auch mit einem Anwalt zu Rechtsfragen des schwulen Callboysex gesprochen.

Gay-Callboys - früher Randgruppe, nun Teil der Gay-Szene

Der interessierte Mann schlich früher durch die Bahnhofsgegend oder in bestimmte Kneipen, um diskret Callboys zu treffen. Das vereinbarte Geschäft wurde dann oft auch gleich ganz unverblümt im Park oder auf dem Kneipenklo vollzogen. Das Gewerbe war in bestimmten Gegenden und Ecken der Stadt angesiedelt. Viele Schwule schauen sich im Netz den Männer-Markt nun viel entspannter an, als im Qualm einer Stricherbar.

Das Internet hat revolutioniert, wie Freier und Callboys sich finden. Eine E-Mail-Adresse und ein Online-Profil auf homo.net genügt bereits als Geschäftsgrundlage für den Eintritt in das Gunst-Gewerbe. Schon kann der Anbieter mit tausenden Interessenten in Kontakt kommen.

Callboy auf einem Stuhl sitzend
Gaycallboy Mike* macht die Sache aus Spaß.

Was als Stricherszene früher ausschließlich in einem eigenen Milieu stattfand, rückt nun viel näher an die Lebensgewohnheiten eines “ganz normalen Homosexuellen”. Das betrifft sowohl die Seite der Callboy-Kunden. Aber auch für die Anbieter von käuflichem Sex: Nie war es so einfach, es mal auszuprobieren Callboy zu sein.

Callboy Mike* (25) erklärte das in unserer Befragung so:

”Muss schon sagen, das es durch das Internt sehr einfach ist, in dem Callboy Bereich. Ich könnte mir das nicht vorstellen, das ich irgendwo am Bahnhof oder an der Strasse Stunden lang herum stehen muss. So kann man eben ins Netz gehen, ein paar Stunden chatten, und hat dann fast für den ganzen Monat irgendwelche Verabredungen”

Das Anschaffen in Onlinecommunities bringt auch eine ganz neuen Typ von Callboy hervor: Den Gelegenheits-Callboy mit eigener Wohnung, Internetanschluss und eigenen sexuellen Interessen. In diesem Artikel kommt vor allem dieser selbstbewusste Typ von Callboy und ihre Freier zu Wort. Die oft obdachlosen Stricher, aber auch angestellte Agenturcallboys, haben wenig Bezug zu dem Onlinemedium, auf dem diese Befragung stattfand. Es gab keine Callboy mit Bahnhofs- oder Straßenerfahrung unter den Befragten.

Was unterscheidet den Internet-Callboy vom Bahnhofsstricher?

Am Münchner Hauptbahnhof schaffen in der Hauptsache Stricher an, die sozial stark benachteiligt sind.
Am Münchner Hauptbahnhof schaffen in der Hauptsache Stricher an, die sozial stark benachteiligt sind.
Bildquelle: Wikimedia

Um die Szene genauer zu verstehen, fragten wir bei Alexis Nano vom Looks e.V. in Köln nach. Zusammen mit anderen Vereinen in Deutschland betreibt Looks e.V. das Portal info4escorts.de. Es bietet soziale Hilfsangebote für Stricher in Notsituationen.

Die Hilfsangebote des Vereins richten sich in der Regel nicht an die souveräneren Internetcallboys. Wer einen Internetanschluss hat und auf Deutsch schriftlich kommunizieren kann, gehört nach Aussage von Alexis Nano in eine ganz andere Szene und taucht fast nie bei den Fürsorgevereinen auf.

Die Zielgruppe des Looks e.V. sind vor allem Straßenjungs in Notsituationen. Sie gehen auf den Strich um zu überleben und haben keinen Handlungspielraum. Viele von Ihnen haben Drogenprobleme oder sind spielsüchtig. Viele der Strassenstricher kommen aus dem Ausland oder sind von zu Hause weggelaufen. Sie sind zwischen 16 und 25 Jahre alt. Es ist in Deutschland sogar strafbar, Sex bei diesen Minderjährigen zu kaufen (siehe Schutzalter für Prostituierte). Eine Altersfeststellung ist in dieser Szene nicht zuverlässig möglich.

Diese Stricher kommen oftmals aus Osteuropa oder Südamerika und befinden sich ohne soziale Absicherung oder legalen Status im Land. Informationen über Krankheiten, Safer Sex oder Hilfsangebote sind ihnen schwer zu vermitteln. Viele haben Verhaltensprobleme. Diese Boys sind in Stricherbars, am Bahnhof oder auf der Straße anzutreffen. Ihre sexuellen Diensteistungen sind extrem billig im Vergleich zu den Escorts oder Internetcallboys. Ein verlässliches Verhütungsverhalten ist von ihnen nicht zu erwarten. Den überwiegenden Teil der Gesundheitsprobleme oder gewalttätigen Übergriffe erleben die Callboy-Kunden, wenn sie sich in dieser Szene bewegen.

Zur Abgrenzung von Strichern und Callboys siehe auch den Artikel zu männlicher Prostitution in Wikipedia.

Warum starten Boys und Männer Ihre Callboys-Karriere?

Ich hatte jemand kennengelernt und nach getaner Sache wurde ich plötzlich bezahlt. Da das ganze Spaß macht bin ich dann einfach so in das Gewerbe reingerutscht.
Ken (27)*: "Ich hatte jemand kennengelernt und nach getaner Sache wurde ich plötzlich bezahlt. Da das ganze Spaß macht bin ich dann einfach so in das Gewerbe reingerutscht."

Die einfachste Antwort: Sie sind jung und brauchen das Geld. Recht viele der Befragten an der homo.net Gay-Callboy Umfrage sind Studenten, Berufsanfänger oder in der Ausbildung und füllen mit gelegentlichen Ausflügen ins Rotlicht Ihre Studierkasse. Doch es gibt noch andere Motive. Viele Callboys, die einfach auf ältere oder Daddies stehen, sehen in der Callboysituation einen einfachen Weg, Ihr Rollenspiel zu organisieren. Dennis*, 23-jähriger Callboy aus Berlin berichtet: “Ich hatte immer viel Spaß am Sex, vor allem mit älteren, da bot sich das einfach an.“

Oft ist der Schritt in die Callbboy-Szene aber auch nur zufällig. Jüngere werden von älteren Partnern oft ungefragt bezahlt - obwohl das Treffen gar nicht als Callboykontakt geplant war. Jemand, der sowieso auf ältere steht, kann sich daran aber recht schnell gewöhnen. René*, ein neunzehnjähriger Callboy antwortete:”Nach einem Quickie habe ich ungefragt 150 Euro zugesteckt bekommen - damit hatte ich "Blut”geleckt."

Daneben scheint das Callboy-Dasein für viele auch direkt sexuelle Erfahrungen und Möglichkeiten bereitzustellen: Sie haben als Callboys einfach mehr Sex mit unterschiedlichen Leuten.

Auf die Frage, was ihn am Callboy Dasein reizt antwortet Callboy Egon* (25): “Irgendwie die Langeweile, und dann dachte ich, ich versuche das einfach mal, das es so einfach ist Geld zu bekommen, hätte ich nicht gedacht... hätte auch nicht gedacht, das jemand für mich bezahlen würde.... denn auf meinen normalen Profil hatte ich nie irgendwelche Sex Anfragen.”

Diese Neugier und Lust schleust recht viele der Befragten ins Gewerbe. So beschreibt der Callboy Lukas* (26) seine Erfahrung:

”Muss ehrlich sagen insgesamt habe ich eher positive Erfahrungen gesammelt, auch wenn die meisten Kunden natürlich schon älter sind, bzw. oft auch mal nicht so gut aussehen. Aber die meisten sind doch sehr nett. Kann natürlich halt auch sein, dass es daran liegt, dass ich nicht jeden annehmen muss, da ich den Job als Callboy halt nebenberuflich ausübe.“

Für einige ist es der Start der Callboykarriere, wenn sie dem normalen Kontakt und Auslesespiel im Netz nachgehen. Der zwanzigjährige Callboy Kevin* erzählte: ”Das war wegen eines Typen der mich nicht kriegen konnte für ein normales Sexdate und mir dann 100 Euro Angeboten hat. Also hab ich zugesagt, aber er sollte sich vorher duschen. Dann gab er mir das Geld und meine Karriere als Callboy stieg.”

So mancher aussortierte Bewerber, dessen Körperdaten nicht ganz ins Beuteschema passten, kommt dann nach der Absage nochmal mit baren Argumenten und legt einen Geldschein oben drauf um den begehrten Boy doch noch zu kriegen. Wird der Boy dann doch noch schwach, ist der nächste Nebenerwerbs-Callboy geboren.

Oft werden Callboys rekrutiert aus einer sexuell erfahreneren Altersgruppe - die verkaufte Unschuld ist nach den Daten unserer Callboy-Umfrage keine Realität. Das Einstiegsalter der Callboys liegt daher bei 20 bis hin zu 35 Jahren - bei manchen sogar noch höher.

Wie sieht das Sexleben der Gay-Callboys aus? Die überwiegende Mehrzahl der auf homo.net befragten Callboys geht nur nebenberuflich anschaffen. Entsprechend ist die Kundenzahl von fünf in der Woche bis zu eins oder zwei im Monat. Die meisten nennen als Kundenzahl ein bis zwei die Woche. Die wenigsten Callboys befriedigen mehrere Kunden täglich. Die Prostitution ist kein Haupterwerb, sie scheint sich in den meisten Fällen je nach Lust, Laune und Gelegenheit anzubieten. Oder als einfacher Ausweg, wenn es finanziell mal klemmt, Reisen oder Anschaffungen anstehen.

Callboysex wird nur in wenigen Fällen mit speziellen Sexpraktiken ausgelebt

Ledercallboy Dieter bietet in seinem Studio nach Voranmeldung SM Sessions an.
Der Leathermaster
bietet die harte Welle an.

Die meisten Profis bieten das “ganz normale” Sex-Programm. Härtere Varianten, SM und Dirty werden von den meisten der auf homo.net befragten Callboys nicht ins Programm genommen. Bestimmte SM Praktiken, Sado Maso Spiele und Bondage scheint her die Sache von Spezialisten zu sein.

Der 25-jähriger Callboy Theo* berichtete auf die Frage nach seinem Start ins Gewerbe: “Die Erfahrung, dass ich Praktiken anbiete, die gefragt aber nicht leicht erhältlich sind und immer wieder die Bemerkung: mach Geld daraus.“ Das ist also eine deutliche Spezialisierung als SM-Worker, die ganz eigene Marktnischen erschließt.

Die überwiegende Mehrzahl der Callboys macht den Kauf-Sex “safe”- ohne Infektionsrisiko: So wenig wie ihre Kunden, wollen sich die Callboys offenbar danach noch lange Gedanken über die schnelle Nummer machen. Nur einige wenige Lebensmüde machten die AIDS-Verhütung von der Nachfrage des Kunden abhängig.

So unregelmäßig die sexuellen Aktivitäten der Nebenerwerbs-Callboys sind, so selten haben sie auch echte Stammkunden. Frischfleisch lacht daher auch in dieser Szene. Stammkunden konnten nur einige der intensiver arbeitenden Callboys vorweisen, die auf 1-3 Kunden am Tag kommen. Oder aber Callboys die schon recht lange - also über Jahre - im Geschäft sind. Sonst wechselt man sich gerne aus und ist zufrieden damit. Dieses promiske Muster unterscheidet sich nicht von der nichtkommerziellen schwulen Cruisingszene mit weitgehend anonymen Sexkontakten über Internet oder an Cruising Areas.

Was kostet Sex mit einem Gay-Callboy?

Ohne Geld läuft nichts. Wer etwas mehr bezahlt bekommt meist besseren Service. Der Preis richtet sich nach Dauer und Art des Angebotes.
Ohne Geld läuft nichts. Wer etwas mehr bezahlt bekommt meist besseren Service. Der Preis richtet sich nach Dauer und Art des Angebotes.
Bildquelle: Wikipedia

Von außen betrachtet scheint die Geldfrage der Dreh- und Angelpunkt der Callboybeziehung zu sein. Im Durchschnitt werden für ein 60-90 minütiges Treffen mit den Callboys 100 - 150 Euro hingelegt. Dabei ist dann das “volle Programm”mit Küssen und Verkehr. Oralverkehr wird offenbar von manchen billiger angeboten, etwa für 30-50 Euro, in anderen Fällen aber auch voll bezahlt. Kleinere Beträge um 30 Euro werden auch für Dienstleistungen genommen wie “zusehen lassen wenn man sich selbst befriedigt” Für eine ganze Nacht wurden als Preisspannen 120 Euro bis zu 400 Euro genannt.

Aber auch beim Thema Preis ist der Nebenerwerbs-Callboy flexibel. Manchmal wird auch das “volle”Programm abgeliefert für ein Taschengeld oder einen Zuschuss zur Anfahrt, je nachdem wie attraktiv der Kunde ist. Viele der Befragten verzichteten auch auf eine Preisangabe. Auch der Ort scheint eine Rolle bei der Preisgestaltung zu spielen. Am Berliner Zoo kostet Sex mit einem Callboy mit 40 Euro deutlich weniger als im Internet.

Was wissen die Freunde, der Partner oder die Familie der Gay-Callboys?

Die überwiegende Mehrzahl der befragten Callboys lebt alleine - außerhalb einer festen Beziehung. Während die meisten als Schwule geoutet sind, wird der Nebenerwerb als Callboy doch nicht offen gelebt. Bei den wenigsten weiß die Familie etwas. Nur bei wenigen ist der Freundeskreis im Bilde - zumeist sind das dann Kollegen aus dem Gewerbe.

In den wenigen Fällen, wo eine Partnerschaft gelebt wird, läuft das Callboy-Gewerbe im Rahmen einer offenen Beziehung. Es wird vor dem Partner nicht geheimgehalten. Auch bei den Callboykunden wird der Hang zu den Callboys im Umfeld meist geheim gehalten. Der Callboysex scheint sich also für beide Seiten auf einem anderen Planeten abzuspielen. Im persönlichen Leben der Beteiligten sollen diese Geschäfte also nach Möglichkeit keine Rolle spielen.

Was schätzen Gay-Callboys an Ihren Kunden?

Ungewaschner Freier führt meist dazu, daß weder der eingeladene Callboy noch der Freier Spaß an der Sache haben.
So geht es nicht: Ein ungewaschener Freier führt meist dazu, daß weder der eingeladene Callboy noch der Freier Spaß an der Sache haben.

Die Rückmeldung war hier ganz eindeutig. Freundlich soll der Kunde sein, aber vor allem aber auch ohne Gerede “zur Sache kommen” Vor allem Preisverhandlungen oder umständliche Absprachen, sowie langes Hin und Her bei der Terminvereinbarung werden nicht geschätzt. Absprachen mit dem Callboy sollen die Freier unkompliziert einhalten. Viele Callboys schätzen an Kunden Intelligenz oder gutes Aussehen. Durchweg wird die Sauberkeit des Callboy-Kunden geschätzt. Für viele Boys sind auch die Stammfreier die liebsten Kunden, denn hier fallen für den Callboy fast alle denkbaren Stressfaktoren und Ungewissheiten weg.

Wer sind die Callboy Kunden?

Callboykunden sind nicht nur ältere Herren die für jüngere Männer bezahlen. Bei vielen Freiern lag die erste Callboyerfahrung im Alter von 20 Jahren oder wenig darüber. Für einige ist das eine Gelegenheit, in einer vereinbarten Service-Umgebung schwule Erfahrungen zu machen. Für die meisten Befragten lag die erste Callboyerfahrung schon mehr als 10 Jahre zurück. Es gab recht viele Nennungen für das Alter von 20-24 Jahren als Ersterfahrung mit Callboys. Wer das Coming Out ohne die Hilfe von Callboys schaffte, steigt dann zwischen 35-40 Jahren als Kunde in die Gay-Callboyszene ein. Eine signifikante Gruppe unter den Callboy-Kunden sind die bisexuellen Männer. Die meisten Bisexuellen geben Hetero-Beziehung als Status an und holen sich in kalkulierbaren Streifzügen in der Callboywelt, was sie brauchen, ohne ihr Eheglück zu gefährden. Callboy-Kunden sind nicht grundsätzlich einsam: über die Hälfte der Befragten hatte einen Partner und bestellen sich gelegentlich etwas Abwechslung aus dem Boykatalog.

Wie oft treffen sich Callboykunden mit einem Callboy?

Die meisten Callboykunden treffen sich 1-3 mal mit einem Callboy im Monat, oft auch seltener. Freier, die wesentlich mehr Callboys treffen, finden Ihre Stricher im Park, Sexkino oder am Bahnhof: an diesen Orten werden niedrigere Preise - um 20-30 Euro- pro Treffen verlangt. Der niedrige Preis ist offenbar Vorraussetzung für die höhere Zahl an Treffen. Diese Milieus werden dann von oft Strichern in Notsituationen - ausländischen Migranten, obdachlosen Callboys oder deutschstämmigen Callboys mit Suchtproblematik bevölkert. Die Begegnung mit einem Jungen von “nebenan”lässt sich hier nicht finden. Die Risiken für die Gesundheit und Probleme mit Kriminalität sind in diesen Milieus wesentlich stärker vertreten. Im Vergleich dazu: bei Nebenerwerbs-Callboys, die typischerweise im Internet anschaffen, ist es schon eines der gravierenderen Probleme, wenn der Boy zu früh oder gar nicht “kommt”.

Freie Callboys oder organisierte Boys aus der Agentur - was ist dem Kunden lieber?

Die Aussagen sind hier vollkommen eindeutig: Die überwiegende Mehrzahl der Callboy-Kunden auf homo.net schätzt freie, nicht agenturgebundene Callboys.

Reinhard* (52), Freier aus Berlin berichtet: “Mit Agentur-Callboys habe ich ausschließlich negative Erfahrungen gemacht. Sie sind im Verhältnis zum freien Markt deutlich teurer, in der Regel vollkommen passiv und beherrschen die deutsche Sprache kaum.”

Sie lehnen Agentur-Boys einfach ab. Den Agentur-Callboys haftet ein Opferstatus an. Oft werden sie als von skrupellosen Hintermännern ausgebeutete Opfer gesehen. Die Freier wollen mit Ihrem Geld solche Strukturen nicht unterstützen.

Erich* (57), Freier aus Frankfurt am Main, schildert seine Agenturerfahrungen folgendermaßen: ”Die Jungs werden zum Teil mit falschen Versprechungen nach Europa gelockt - das Ticket nach Europa muss abgearbeitet werden, die Pässe werden eingezogen, die Jungs werden - nach einer gewissen Zeit und abflauendem Geschäft und Kunden - rotierend mit den verschiedenen Standorten ausgetauscht. Und dabei sind es die Hintermänner, die sich dabei die Taschen vollmachen ohne was dafür zu tun - die Escorts müssen üblicherweise die Hälfte Ihres Verdienstes abgeben - dadurch kommen natürlich die teilweise eklatanten und überhöhten Preise zustande.“

Es gibt zwar einen denkbaren Vorteil: die prinzipiell höhere Sicherheit beim Treffen mit einem organisierten Callboy. Aber auch das zieht die Callboy-Kunden nicht zu den Agenturboys hin. Unabhängig vom tatsächlichen Status der Callboys haben Callboy-Agenturen also kein gutes Image bei den Freiern. Die relative Freiheit und Flexibilität der selbstständigen Internetcallboys wird geschätzt, während Agenturboys eher Misstrauen und Schuldgefühle auslösen.

Was erwarten Callboy-Kunden von den Callboys?

Wer etwas mehr bezahlt und auf Referenzen achtet bevor er den Callboy bestellt, der kann solche unangenehmen Erfahrungen eher entgehen.
Der Freier, der etwas mehr bezahlt und auf Referenzen achtet bevor er den Callboy bestellt, kann solchen unangenehmen Erfahrungen eher aus dem Weg gehen.
Bildquelle: Wikipedia

An der Spitze der Nennungen steht die Unkompliziertheit des Callboy-Sex: Man spricht kurz ab, was man will, sucht sich einen passenden Callboy. Schon ist das Sex-Date ist auf eine terminfreundliche Weise organisiert. Wer zahlt, bestimmt. Das erspart das hin und her, das oft die Anbahnung sexueller Treffen im Internet verzögert. Wenn es bequem ist, bestellt man den Callboy nach Hause. Beliebt sind aber auch Cruisingkinos und Saunen oder die Wohnung des Callboys als Treffpunkt, wenn der Callboy-Kunde seine Privatsphäre schützen will.

So geben die meisten Callboykunden an, auch ohne Bezahlung Sex zu haben. Doch wenn der Kunde schnell und unkompliziert “zur Sache”kommen will, einen vollen Terminkalender oder gar ein kompliziertes Doppelleben hat, ist das abgemachte Date mit dem Profi attraktiv. So antwortete Callboy-Kunde Heinrich* aus Berlin (47): “Callboysex ist planbar weil er schnell zu organisieren ist und pünktlich stattfindet, also mit allen anderen Terminen koordinierbar. Er ist sehr sehr gut. Die Jungs sehen besser aus, als das, was ich auf dem Amateurmarkt kriegen würde.“ Einfacher kann man es nicht zusammenfassen.

Unverbindlichkeit ist für Otto*(43) aus München wichtig: ”Der Vorteil an Callboys ist, dass ich junge Boys zwischen 18 - 25 Jahren treffen und dass ich bestimmen kann, was gemacht wird - und wann Ende ist. Ohne Beziehungskiste und Lebenslauf erzählen oder anhören zu müssen.“

Alfons* (61), Freier aus München, berichtet von seinen Kontrollwünschen: “Ich mag junge Typen, brauche regelmäßig Sex, hab keine Zeit, ewig nach Sex zu suchen. Ich mag es, wenn im Bett passiert, was ich mir wünsche.”

Mehrere Kunden gaben bei der Befragung auch an, dass die Profis geübter sind und besser im Bett, als die weniger geübten Amateure. Der Callboy kann Männersex also besser als die meisten Amateure.

In zweiter Linie ist natürlich auch die relativ freie Auswahl des Kunden ein Anreiz. Callboykunde Franz* (60 ) sagte lapidar: “Ohne Geld geht für Alte in der schwulen Szene nichts mehr“ Diese Ansicht wurde auch von vielen Vierzigjährigen geteilt. Hugo* (35) erklärte;: “Ich nutze Callboys weil ich eher stämmig bin und nicht an die geilen Typen herankomme für Dates oder mehr.”

Mit etwas Geld erhöht man also in der Callboyszene recht einfach die Auswahl an möglichen Sexpartnern.

Für bisexuelle Männer antwortete ein Teilnehmer (48): “Ich habe entdeckt, dass ich Bi bin und Lust auf Sex auch mit Männern habe. Da ich gebunden bin, will ich keine feste Beziehung mit einem Mann. Deshalb ist ein Callboy praktischer.”

Nach fast übereinstimmender Aussage aller Teilnehmer wünscht man sich von einem Callboy - neben dem perfekten Körper - Einfühlungsvermögen, Taktgefühl und gutes Benehmen. Der Callboy soll sich Zeit nehmen und nicht auf die Uhr schauen. Und natürlich soll er Spaß am Sex mitbringen. So äußerte ein Teilnehmer (58) mit mehr als zwanzigjähriger Callboy-Erfahrung: “Ich mache Sex mit Callboys, weil die zuverlässiger und geiler sind als Internet Kontakte. Kein langes Chatten, selten mal Faker. Fairer Deal: Geld gegen Sex. Bin mit einigen Callboys über acht Jahre befreundet und haben fast eine Art Beziehung.“

Welche unangenehmen Erfahrungen machen Kunden mit Callboys?

Zicken und arrogante sind als Gaycallboys nicht beliebt.
Zicken und arrogante Gaycallboys sind bei den Freiern nicht sehr beliebt.

Die überwiegende Mehrzahl - über 90% der Befragten - hatte gar keine Negativ-Erfahrung zu melden. Ein 62-jährigerTeilnehmer sagte dazu:”Ich habe bisher nur Glück mit den TG-Boys gehabt. Alle waren sauber und korrekt - wie ich auch. Geld bei Betreten der Wohnung ist bei mir auch bei Stamm-Callboys üblich.” Die am häufigsten genannte Negativerfahrung war ein ungewaschener Callboy. Aber dem kann man durch ein gemeinsames Bad noch schnell abhelfen. Die Welt der Internet-Callboys scheint also im allgemeinen in Ordnung zu sein.

An der Spitze der genannten unangenehmen Erfahrungen steht, dass der Callboy lustlos, impotent oder launig ist. Diese Gefühlsstörungen stellen die Mehrzahl der wenigen Negativberichte.

Herrman* (37), Freier aus München berichtet seine Erfahrung: “Einmal eine ziemlich lustlose Nummer: Der Callboy trank nebenbei Bier, somit war die entsprechende Fahne mit im Spiel; außerdem kriegte er absolut gar keinen mehr hoch. Er hatte offensichtlich auch keinen Bock darauf-außer auf's Geld. Das waren die bislang am schlechtesten angelegten 90 Euro”

Aufmerksamkeit und Zuwendung scheint auch ein wichtiges Thema zu sein. Ein Callboy, der “mittendrin”sein klingelndes Handy abhebt um seinen nächsten Termin abzuklären, ist ein Lustkiller.

Fake-Angaben beim Callboyprofil sind ein weiteres Problem. Wenn der Callboy mit deutlich sichtbaren zwanzig Kilo mehr auf den Rippen ankommt, als im Profil angegeben, oder ein ganz anderes Gesicht hat, ist der Spaß dann schnell vorbei. Wenn Callboy-Agenturen schnell einen Kollegen vorbeischicken, weil der eigentlich gebuchte Junge kurzfristig einen lukrativen Übernachtungstermin bekommen hatte, sollte sich das kein Freier gefallen lassen. Sigmund* (52), Callboykunde aus Augsburg fragt sich: ”Ich verstehe nicht warum manche Callboys beim Profil faken und sich dann wundern, wenn sie wieder heimgeschickt werden bzw. der Kunde dann verzichtet.“

Gleich danach kommt das Thema der Unpünktlichkeit. Ein Callboy, der seinen Kunden in Termindruck bringt, widerspricht offenkundig seinem Daseinszweck, tollen Sex auf Bestellung zu liefern. Da jedoch kein Kunde andererseits darauf steht, dass der Callboy immer auf die Uhr schaut, sollten die Profis Ihren Terminkalender nicht zu eng legen.

Arroganz und herablassender Umgang ist ein weiterer Punkt: Auch wenn der Kunde im Callboy oft den perfekten Körper sucht, selbst aber gerade das nicht zu bieten hat, sollte der Umgang des Callboys das nicht wiederspiegeln. Herablassendes oder abwertendes Verhalten auf Seite des Callboys zerstören die Stimmung für den Freier sofort. Einzige Ausnahme: der Freier ist devot und hat für ein Rollenspiel einen dominanten Callboy gebucht.

In einzelnen Fällen sollten die Callboys aber auch nicht zu verschmust sein. Ein Kunde (47) fühlte sich bereits mehrfach bedroht wenn der Callboy nach dem Sex nicht wieder zügig ging und den vorgesetzten 45 Minuten Zeitraum überschritt.

In wenigen Fällen haben Kunden davon berichtet, dass der Callboy mit seiner Vorkasse einfach unverrichteter Dinge wieder verschwand und das Geld mitnahm.

Eine Reihe sehr unangenehmer Erfahrungen fasst Helge* (46) aus Frankfurt mit 25 Jahren Erfahrung mit Callboys so zusammen: “Was mich von Callboys abhält: Betrug, Geldgier, Gewaltanwendung, Sachbeschädigung und Erpressung (habe ich alles schon erlebt) sowie fehlendes Verständnis der Polizei.“Je niedriger die Preis-Angaben der Kunden waren, um so negativer waren in der Regel die Callboy Erfahrungen. So berichtet Helge aus Frankfurt: ”Die Internet-Escorts sind für mich aufgrund deren Preisvorstellungen tabu. 20 Euro sind für einen Quickie möglich.” Helge gibt auch “Strasse und Bahnhof” als Kontaktort für seine Stricherkontakte an. Für diesen Preis bekommt ein Freier nur Boys aus dem Stricher-Milieu. Diese Boys befinden sich in Notsituationen und in einem allgemein desolaten Zustand. Diese extreme Vorauswahl aus dem Strichermilieu kann zu Helges Serie an Negtiverfahrungen beitragen. Auch Frank* (47) aus Köln berichtet von einem Raub aus dem Bahnhofsmilieu: ”Ich wurde mal von so einem Bahnhofstricher abgezogen. Hat mir Schläge angedroht.“

Dieter*, ein 42-jähriger Befragungsteilnehmer aus Mannheim fasste das positiv so zusammen: ”Ich hab noch nie eine schlechte Erfahrung mit einem Callboy gemacht. Wichtig ist Freundlichkeit und Respekt, dann klappt's auch mit einem Callboy.“ Das ist offenbar eine Frage des Milieus, aber auch des Preises.

Wie kann ein Freier sich beim Treffen mit Callboys absichern?

Gaykinos, wie hier das Pool in Berlin, sind gute Rückzugsmöglichkeiten für Freier und Callboys.
Gaykinos, wie hier das Pool in Berlin, sind gute Rückzugsmöglichkeiten für Freier und Callboys.
Bildquelle: Pool Berlin Gaykino

Die Callboy Gewerbe lebt von Diskretion und Anonymität. Weder Callboys noch Freier reden viel über ihr Treiben im Bekanntenkreis. Man begegnet sich in der Regel alleine, unbeobachtet, und niemand anders ist daran beteiligt. Agenturcallboys haben hier scheinbar ein deutliches Sicherheitsplus: Sie sind als Callboys der Agentur bekannt und können so nicht “spurlos”verschwinden.

Aber auch Agenturcallboys bieten keinen absoluten Schutz vor Übergriffen. Viele “Agenturen” betreiben Ihr Geschäft auf der Basis einer schnell aufgesetzten Webseite mit einer ausländischen Domain, als deutsches “Hauptquartier” dient ein anonymes Prepaid-Handy.

Jan Tretter aus dem homo.net User Support berichtet: “Alle ein bis zwei Monate - eigentlich recht selten - gibt es bei uns eine polizeiliche Anfrage wegen Vorfällen im Zusammenhang mit Cruising Bekanntschaften oder Callboykontakten. Meist können wir hier auch nicht weiterhelfen, denn außer der E-Mailadresse ist uns über die User auch nichts bekannt.” Die sichersten Treffpunkte für den Callboykontakte sind daher immer noch halböffentliche Orte wie Gaysaunas oder Gaykinos. Die Geldübergabe - ein besonders kritischer Punkt - kann so in Sicherheit erfolgen. Auch die Callboyleistung erfolgt in der Saunakabine oder im Cruisinglabyrinth in einer relativ sicheren Umgebung. Sicherheitskameras im Eingangsbereich der Gaysauna oder des Gaykinos können alle Beteiligten bei Bedarf identifizieren.

Vor allem bei Kontakten aus den Strichermilieu ist der Rückzug in ein Gaykino ein eindeutiges Sicherheitsplus, sowohl für den Callboy als auch für den Freier. Herrmann*, Gaykino Betreiber des POOL Cruising Kinos in der Schaperstrasse, in Gehweite des Berliner Bahnhof Zoo, berichtet: ”Bei uns gibt es etliche Jungs vom Zoo, die kommen mit Ihren Kunden hierher. Das Videozimmer - unser “Wunschzimmer”- mit Kabine kostet neun Euro pro Film, und man kann dort in Ruhe zu zweit alles machen.”

Dennoch wollen viele Freier Ihren Callboy aus Gründen der Bequemlichkeit zu Hause oder in der Wohnung des Callboys treffen. Bei Treffen in der Callboywohnung empfiehlt Eckhardt* (47), ein Freier aus Berlin: “Wenn ich zum Callboy gehe, habe ich nur das Geld dabei, das vereinbart war. Wenn der Callboy mich bedroht oder das Geld ohne Sex haben will, dann ist eben nicht mehr Kohle dabei.” Ein Wohlfühlprogramm ist so eine Strategie zwar nicht, aber sie begrenzt das finanzielle Risiko.

Eine weitere Gefahrenquelle schilderte Werner* (44), Callboykunde aus Berlin: “Ich hatte mal zwei Callboys aus dem Internet. Die boten sich als Doppelpack für einen Dreier zum Preis von einem an. Als ich mit einem davon in der Wanne saß, räumte der andere mir die ganze Wohnung aus. Uhren, ein paar teure Designerklamotten und Bargeld waren dann weg.” Wer mehrere Callboys hereinholt, sollte sie also nicht alleine lassen.

Rechtliche Situation (Deutschland, Österreich, Schweiz)

In den deutschsprachigen Ländern ist es legal als Callboy zu arbeiten. In Deutschland und Österreich drohen empfindliche Strafen für den Kunden, falls der Callboy unter 18 Jahre alt ist.
In den deutschsprachigen Ländern ist es legal als Callboy zu arbeiten. In Deutschland und Österreich drohen empfindliche Strafen für den Kunden, falls der Callboy unter 18 Jahre alt ist.
Bildquelle: Wikipedia

Deutschland

Prostitution ist in Deutschland legal. Der Schutzalterparagraph §182 StGB ist für die Altersbeschränkungen von Kunden und Callboy maßgebend:

Wenn sexuelle Handlungen gegen Entgelt stattfinden und der Bezahlte unter 18 der Bezahlende aber 18 Jahre oder älter ist, dann macht sich der Kunde strafbar. Auch der Versuch ist strafbar. Mehr dazu findest Du in dem umfassenden Schutzalterartikel bei Wikipedia,

Österreich

Prostitution ist in Österreich legal. Hier ist der §207b Absatz 3 StGB für die Altersgrenzen maßgebend:

“Wer eine Person, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, unmittelbar durch ein Entgelt dazu verleitet, eine geschlechtliche Handlung an ihm oder einem Dritten vorzunehmen oder von ihm oder einem Dritten an sich vornehmen zu lassen, ist mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren zu bestrafen.”

Schweiz

In der Schweiz ist es legal, sexuelle Dienstleistungen anzubieten und diese auch nachzufragen. Laut Artikel 195 des schweizerischen StGBs ist es verboten Jugendliche unter 18 Jahren der Prostitution zuzuführen. Jedoch macht sich der Kunde bei einem Alter von mindestens 16 Jahren nicht strafbar. Mehr dazu in der Diskussion zur Situation in der Schweiz.

Anmerkung: * Namen sind von der Redaktion geändert.

 
 

Kommentare zu diesem Artikel

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10. Mai 2016

Ich bin auch schon seit ich eine eigene wohnung in diesem gewerbe tätig und wie einer meiner vorschreibeer schon sagt ist das ein dienstleistungs gewerbe doch gibt es immer mehr möchte gern dienstleister denen das wohl der kunden egal ist die nur das geld wollen und da will ich doch mal sagen eure kunden sind kein geldautomat (also behandelt sie nicht so ) und ihr seit kein stück (wollt ja auch nicht so behandelt werden)

Zur vollen E-Mail-Adresse (f1736...@gmx.de)
19. Januar 2016

Mein Start als Stricher war vor Jahre im ReginaCoeli Gefängnis in Rom. Da gabs am Morgen Kaffee aber Mittag un Abend je ein Glas Wasser, Während der Stunde mit offener Zeele sah ich dass Kollegen Rotweinau8s der Toscana tranken. Ich fragte und wurd infomrtz RUNER MIT DEN JEANS UND BEINE AUSEIANDER -- WIR HABEN ETWA VIER INTERESSENTEN & DANN KANNST DU WEIN TRINKEN SOVIEL DU WILLST --- Man hatte natürlich viele Zusacheuer und beim Gang aufs WC führtr der Wärter halt seinen Schwanz bei mir hrein --- aber bitte

Zur vollen E-Mail-Adresse (callb...@gmx.ch)
28. September 2015

Bitte wie bekomme ich auf Ehrlicher Weise wirklich ein Gay oder Boy im jüngeren Alter zum treffen.Bis jetzt bin ich nur Verarscht worden Bild und und soweit gekommen ist keiner.Obwohl ich gerne gutes und genügende TG mit hatte.Es wird Nur Abgezockt. Mein vertrauen ist weg.Mag junge Boys ab18.J mit langem Haar.

Zur vollen E-Mail-Adresse (Willy...@gmail.com )
20. September 2015

Ich, mittlerweile 50J., kenne das Geschäft seid ich mit 14J. meine erste Jeans für SEX bekommen habe. Ich bin also so gesehen seid nunmehr 36 Jahren im "Geschäft". Seid rund 10 Jahren habe ich mich nur noch auf`s fisten aktiv spezialisiert da Kuschelsex oder "das volle Programm" vom Preis her in den letzten Jahren in den Keller gegangen ist und man(n) selbst am ZOO mitlerweile für 5,- Euro einen geblasen bekommt, nix mit 40,- Euro wie im Bericht erwähnt. Und wenn ich so sehe und mitbekomme was sich so alles als Escort ausgibt, kann einem der das "Geschäft" kennt, nur noch schlecht werden. Escort ist immer noch eine Dienstleistung wo das Wohl des "Kunden" im Mittelpunkt stehen sollte und nicht die eigene Befriedigung und das kann heute kaum noch einer unterscheiden. Schade dass sich jeder als Escort ausgeben kann und wenn es nur ein Stricher mit Wohnung ist der für den nächsten Schuß Geld braucht. MfG bis zur nächsten überarbeiteten Umfrage

Zur vollen E-Mail-Adresse (FistM...@das-spiel-hat-90-minuten.de)
25. Juni 2016

Ein Freund von mir ist bei einer Agentur aus München. Er macht das mit Gewerbeanmeldung und die Provisionsregelung der Agentur ist auch vertraglich geregelt. Man sieht, es geht auch alles sauber.

Zur vollen E-Mail-Adresse (muenc...@web.de)
25. August 2014

So weis jeder bescheid in Saarbrücken lg

Zur vollen E-Mail-Adresse (klaus...@gmail.com)
13. Juni 2014

Soviel zu den Kommentar von eric@traumboys.de Der Club ist echt ein "" Traum "" Es ist schon peinlich wenn man darin einen Bericht bzw. Beitrag schreiben will oder muss damit man sich evtl. Kunden lockt. Meine und meines Bekannten ist das für uns tatsächlich nur ein "" Traumclub ""

Zur vollen E-Mail-Adresse (Mainj...@yahoo.de)
13. Juni 2014

Das angeblich den Callboys von Agenturen aus heutiger Sicht angeblich die Hintermänner den "" Armen Jungs "" die Pässe abgenommen werden und sie gezwungen werden ist der größte Schwachsinn den ich je hier gehört habe. Es neigt sich der Trent dass lieber Kunden die zu 90% eher Hetero sind und ab und an einen Escort wollen, lieber wieder direkt in einen Escortclub der von außen gar nicht sichtbar ist, sich dort bewegen. Man darf das nicht verwechseln, wenn das irgendwelche Rumänischen Hintermänner sind, die ihr eigene Verwandtschaft ( Bruder usw. ) auf den Strich schicken und sie somit erpressen dass sie dies ihren Eltern erzählen wenn sie dies nicht machen. Von diesen sogn. Escortagenturen wo der Junge am Telefon nur gebrochen Deutsch kann aber ein vollkommen tolles in deutsch geschriebenes Profil hat, sagt doch alleine schon der Menschenverstand dass man da die Finger weg lassen sollte. Vor 10 Jahren gab es in Rhein-Main und auch in Berlin einen Boysclub der sogar im TV war. Dieser Betreiber hieß Marco aus Bayern und er selbst arbeitete immer noch in den Club. Er und seine Geschäftsführer hielten mit den Jungs Besprechungungen und er kopierte die Ausweise der Jungs und hatte ein gute Verhältnis mit den Ordnungsbehörden. Das war der Top Club den es je in Deutschland gab. Sein ganzes Unternehmen stellte er dann damals ein als die Osteuropäische Welle der Jungs hier bei uns an rollte, was ich inzwischen auch verstehe.

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6. Oktober 2013

Frage: Hätte ich als 39 jähriger, ohne Waschbrettbauch aucj noch ne Chance, als Callboy etwas zu verdienen?

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5. Oktober 2013

Hallo :-) Zitat: "Callboykunde Franz* (60 ) sagte lapidar: ?Ohne Geld geht für Alte in der schwulen Szene nichts mehr? Diese Ansicht wurde auch von vielen Vierzigjährigen geteilt." Dies kann ich widerlegen. Ich habe als 54-jähriger regelmässig Sex mit 18 bis 35-Jährige - und das ohne Schwierigkeiten. Allerdings bin ich sportlich muskulös durchtrainiert, gepflegt und wie man(n) sagt attraktiv vom Aussehen. Will mich nicht selber loben. Ist Tenor meiner Sexkontakte.

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4. September 2013

Es stellt sich nach dem Lesen dieses Beitrags, ob es überhaupt seriös zugeht in diesem Gewerbe. Da ist von schwarzen Schafen die Rede, aber kein Wort über etablierte, verlässliche Unternehmungen wie z. B. die Traumboys in Köln. Bereits seit 2007 auf dem Markt, angemeldetes Gewerbe, in Zusammenarbeit mit vielen Behörden und Vereinen wie z. B. LUX. Es geht auch ohne Ausbeutung und legal! Und übrigens gelten in jeder Kommune andere Bedingungen und Auflagen und selbst Köln als schwule Hauptstadt hat Regeln, die man(n) pingelig genau beachten muss! Die beschriebenen skrupellosen Hintermänner bei Agenturen gibt es mehr in der Hetero Szene. Als Tipp: Wählt eine Agentur, die angemeldet, zuverlässig und fair ist und über einen über Jahre aufgebauten Kundenstamm verfügt - und Ihr seid auf der sicheren Seite, sowohl finanziell wie auch rechtlich!

Zur vollen E-Mail-Adresse (eric...@traumboys.eu)
16. August 2013

Gute Erklärung zu Gewerbe als Gay-Callboy So weiß jeder über seine Rechte und Pflichten bescheid Sehr gut weiter so

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